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Verlieren und Wiederfinden

Objektivdeckel sind eigentlich nur runde Scheiben aus Plastik, aber sie zu verlieren beziehungsweise nicht mehr wieder zu finden kann richtig ins Geld gehen, denn so ein Objektivdeckel kann bis zu 30 Euro kosten.

Ein guter Bekannter von mir, der seit vielen Jahren mit einer Spiegelreflex fotografiert, hat die amüsante Angewohnheit seine Objektivdeckel an den außergewöhnlichsten Stellen fallen zu lassen. So hat er bereits einen Deckel am Grand Canyon und einen im Kolloseum in Rom einbüßen müssen.

Um verlorene Ausrüstungsgegenstände eventuell von einem ehrlichen Finder zurück erhalten zu können, habe ich auf viele Teile meiner Ausrüstung kleine Aufklebeetiketten mit meinem Namen und meiner Handynummer geklebt.

Außerdem kann ich folgende Angewohnheit empfehlen:
Ich habe mir angewohnt den Objektivdeckel stets in die linke Hosentasche zu stecken. Im Gegensatz zu früher muss ich nun nicht mehr suchen, ob ich ihn in der Hosentaschen, im Fotorucksack, der Jackentasche oder sonstwo abgelegt habe.

HDRI High Dynamic Range Image

HDRI ist eine englische Abkürzung und steht für High Dynamic Range Image, was übersetzt "Bild mit hohem Dynamikumfang" bedeutetet.

Bei der Erstellung eines HDRI-Bildes werden Bilder des gleichen Motives, jedoch mit unterschiedlichen Belichtungszeiten kombiniert.

So werden die überbelichteten und unterbelichteten Teile eines Bildes jeweils durch korrekt belichtete Teile eines anderen Bildes ausgetauscht.

Kreativer Einsatz des Weißabgleiches

Die Digitalkameras der heutigen Generation können sich mit Hilfe des Weißabgleiches an verschiedene Lichtsituationen anpassen, um eine korrekte Farbwiedergabe zu garantieren.

Man kann den Weißabgleich jedoch auch mit Absicht falsch wählen und erhält so interessante Farbeffekte:

Frühjahrsputz

Mit zunehmender Popularität der digitalen Fotografie kommt auch immer wieder das Problem des Sensorstaubes ins Gespräch. Sensorstaub ist Staub der beim Objektivwechsel in das Kameragehäuse gelangt und sich auf dem Sensor ablagert.

Zu analogen Zeiten kannte man dieses Problem noch nicht, da der Staub auf dem Film landete und mit dem Weitertransport des Filmes auch der darauf befindliche Staub wegtransportiert wurde. Das nächste Bild war also wieder Staubfrei

Es gibt verschiedene Methoden den Sensor zu säubern, aber viel wichtiger ist eigentlich, dass erst gar kein Staub in die Kamera eindringt. Deswegen ist es wichtig, dass man von Zeit zu Zeit seine Objektive und die Kamera säubert.

Zum Reinigen des Objektives benutze ich einen "Lenspen" der Firma Hama (siehe Bild). Der Lenspen besitzt einen Pinsel mit dem sich der grobe Staub vom Objektiv entfernen lässt.

Manchmal ist es aber nicht nur Staub, der ein Objektiv verdreckt. Gerade während eines Urlaubes am Meer kann die hohe Luftfeuchtikkeit dazu führen, dass sich auf dem Objektiv ein Schmierfilm bildet.
Um diesen zu entfernen empfiehlt sich die andere Seite des Lenspens. Unter einer Schutzkappe befindet sich ein filzüberzogener Reinigungskopf, mit dem das Objektiv in kreisenden Bewegungen gereinigt wird.

Wichtig! Nicht den Objektivdeckel vergessen, sonst ist das Objektiv direkt wieder dreckig.

neuer Bewohner im Fotorucksack

Seit heute hat der Fotorucksack einen neuen Bewohner: einen BeanBag!

Der Beanbag ist eine mit ca. 480g eine leichtere und vor allem platzsparende Alternative zum klassischen Stativ.

Wie so etwas aussieht seht ihr auf den Fotos auf der rechte Seite.

Ein Beanbag ist schnell gemacht: Ich hab ihn selber aus zwei Stücken Stoff zusammengenäht und mit roten Linsen gefüllt, was insgesammt nicht länger als eine halbe Stunde gedauert hat.

Der Beanbag wird einfach auf eine möglichst ebene Fläche platziert und die Kamera auf dem Beanbag platziert.
Aufgrund das flexiblen Innenleben des Beanbags lässt sich nun durch leichte Bewegungen nach vorne oder hinten der Neigungswinkel der Kamera verändern.

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